Projektpartner

Im PRiMaT-Verbundprojekt kooperieren insgesamt 18 Partnern aus Wasser­ver­sorgung, Indus­trie und For­schung. Die Struk­tur des Pro­jekts basiert auf einer Unter­teilung des Kon­sortiums in Ko­opera­tions- und Praxis­partner. Ko­opera­tions­partner betei­ligen sich aktiv mit For­schungs­arbeiten an dem Verbund­projekt. Praxis­partner unter­stützen das Projekt nicht nur finan­ziell als Co-Finan­zierer, sondern auch durch Ein­bringung ihrer Er­fahrun­gen und Kennt­nisse.

Kooperationspartner:

DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)

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Das TZW verfügt als Wasser­for­schungs­institut des DVGW mit ca. 180 Mit­arbei­tern über lang­jährige Erfah­rungen bei der Bearbei­tung von For­schungs­vorhaben und deren Über­führung in die Praxis. Das TZW war in der Ver­gangen­heit ber­eits an einer Viel­zahl von nationa­len und inter­nationa­len Pro­jekten beteiligt und teilweise auch koordi­nierend tätig. Als Beispiel für eine erfolg­reiche Koor­dina­tions­tätig­keit des TZW kann der vom BMBF ge­förderte Projekt­verbund „Export­orien­tierte For­schung und Ent­wicklung auf dem Gebiet der Wasser­ver- und -entsorgung, Teil 1: Trink­wasser“ dienen, in dem 10 Institute und Uni­versitäten die Wasser­for­schung in Deutschland weiter­entwickelt und export­fähig gemacht haben. Auch in dem von der EU ge­förderten Verbund­for­schungs­vor­haben TECHNEAU, an dem 30 inter­nationale Partner auf dem Gebiet der Trink­wasser­forschung erfolg­reich zusammen­gearbeitet haben, war das TZW maß­geblich an Projekt­koor­dination und -durch­führung beteiligt.

Förderkennzeichen: 02WRS1279A
Ansprechpartner: Dr. Frank Sacher
Dipl.-Geoökol. Astrid Thoma
Internet:

Blücher GmbH

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Die Blücher GmbH gehört zu einer inter­national agieren­den, mittel­stän­dischen Unter­nehmens­gruppe in Familien­besitz, die in ihren Kompetenz­bereichen inno­vative System­lösungen ent­wickelt und vertreibt. Zum Kern­geschäft der Blücher GmbH gehört die Ent­wicklung und Pro­duktion von hoch­effizienten Filter­technologien. Basierend auf sphärischen Hoch­leistungs­adsorbenzien, die in ihrem Funktions­prinzip der Aktiv­kohle ähneln, werden u.a. Schad­stoffe aus Flüssig­keiten heraus­gefiltert und sicher gebunden. Dabei hat die Blücher GmbH spe­zielle Fertigungs­ver­fahren ent­wickelt, bei denen Pro­dukt­eigens­chaften wie Form­gebung, mecha­nische und adsorp­tive Fähig­keiten indi­viduell berück­sichtigt werden können. Diese Flexi­bilität begründet unter anderem die Techno­logie­führer­schaft bei sphärischen Hoch­leistungs­adsorbenzien. Die Kern­kompo­nenten werden aus­schließlich in eigenen Werken in Deutschland und den USA produziert, wobei der gesamte Pro­duktions­prozess in einer Hand liegt und einer strengen Qualitäts­kon­trolle unterliegt. Maß­ge­schneiderte Lösun­gen für Fragen der Abwasser­reini­gung und Trink­wasser­auf­bereitung sind pro­gramma­tisches Ziel.

Förderkennzeichen: 02WRS1279B
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Raik Schönfeld
Internet:

Deukum GmbH

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Die Deukum GmbH ist ein kleines mittel­ständi­sches Unter­nehmen, dessen Fach­personal über 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Elektro­dialyse verfügt, und das ökono­mische, effiziente und flexible Kompo­nen­ten für die Umwelt- und Membran­technik herstellt. Die Deukum GmbH produziert Module (Plattenmodule) für die Elektro­dialyse, Diffusions­dialyse und Mem­bran­destil­lation. Zudem liefert die Deukum GmbH Anlagen im Labor- und Pilot­maß­stab für die oben genann­ten Verfahren und ist beim Bau groß­tech­nischer Anlagen in beraten­der Funktion tätig.

Förderkennzeichen: 02WRS1279C
Ansprechpartner: Dr. Hans-Jürgen Rapp
Internet:

GELSENWASSER AG

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Die GELSENWASSER AG ist eines der größten Trink­wasser­ver­sorgungs­untern­ehmen Deutsch­lands. Als inter­national operieren­der Dienst­leister für Wasser, Abwasser und Energie ist Gelsen­wasser mit einer Vielzahl von Nieder­lassun­gen und Beteili­gungen in weiten Teilen Deutsch­lands sowie benach­barten euro­päischen Ländern präsent. Trink­wasser ist nach wie vor das Kern­geschäft von Gelsen­wasser. Jährlich werden rund 230 Millionen Kubik­meter Wasser an Haus­halte, Ver­sorgungs­unter­nehmen und Industrie geliefert. Insgesamt werden 2,7 Millionen Bürger mit Trink­wasser versorgt. Zur Gewin­nung des Trink­wassers an der Ruhr ist die GELSENWASSER AG an der Wasser­werke Westfalen GmbH, der Wasser­ge­winnung Mittlere Ruhr GmbH und der Wasser­ge­winnung Essen GmbH beteiligt. Gemeinsam mit diesen Unter­nehmen wurden in der Ver­gangen­heit inno­vative tech­nische Kon­zepte zur Ent­fernung von Spuren­stof­fen erprobt und in der Wasser­werks­praxis umgesetzt. Ein Haupt­augen­merk lag dabei auf der Ver­meidung von uner­wünsch­ten Reaktions­produkten durch oxidative Ver­fahren sowie der Opti­mierung der Adsorptions­stufe mittels geeigneter Aktiv­kohlen und deren energie­effizienter Re­generation. Für die Qua­litäts­sicherung der einge­setzten Ad­sorptions­ma­terialien ent­wickelte die Tocht­er­ge­sell­schaft West­fälische Wasser- und Umwelt­analytik GmbH stan­dar­di­sierte Test­ver­fahren. Diese konnten mittler­weile auch bei den Anbietern von Aktiv­kohlen als Prüf­kriterien für die Ent­fernung von un­erwünsch­ten Spuren­stoffen etabliert werden.

Förderkennzeichen: 02WRS1279D
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Björn Wölfel
Internet:

Hydrotox - Labor für Ökotoxikologie und Gewässerschutz GmbH

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Die Hydrotox GmbH betreibt seit 21 Jahren ein GLP-zerti­fizier­tes Labor für die Bereiche Öko­toxi­zität, Abbau­barkeit und Muta­genität (Prüfkategorien 3 - 5). Seit Februar 2003 ist die Firma zu­sätz­lich als Sach­ver­ständigen­stelle in der Wasser­wirt­schaft (Teilbereich ABW9 Biolo­gische Verfahren, Biotests) noti­fiziert. Der Schwer­punkt in der Labor­arbeit liegt in der Durch­führung von Routine­tes­tungen im Rahmen der Chemi­kalien­be­wertung z.B. unter REACH sowie in der Testung von Ab­wässern. Ein zweites Stand­bein stellt die Bearbei­tung von For­schungs­pro­jekten sowohl mit Labor­be­teiligung als auch mit rein gut­achter­licher Aus­rich­tung dar. Hier wurden und werden Projekte im Auftrag der Euro­päischen Kommis­sion, des BMBF, des Umwelt­bundes­amtes, von CEFIC und ver­schiedenen Indus­trie­unter­nehmen bearbeitet.

Förderkennzeichen: 02WRS1279E
Ansprechpartner: Dr. Stefan Gartiser
Internet:

Institut für Photonische Technologien e.V.

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Das Institut für Photo­nische Techno­logien e.V. (IPHT) erforscht und ent­wickelt pho­tonische Ver­fahren und Systeme höchster Sensi­tivität, Effi­zienz und Auf­lösung von den Grund­lagen bis zur Anwen­dung in den For­schungs­schwer­punkten Bio­photonik, Faser­optik und Photo­nische Detektion. Es wird dabei getragen von einer starken Basis in der Mikro-/ Nano- und der Faser­techno­logie und hat die Beant­wortung drängender Frage­stellun­gen aus den Bereichen Gesund­heit, Sicher­heit, Energie und Umwelt zum Ziel. Gemäß dem IPHT-Leit­gedan­ken „From Ideas to Instruments“ wird ange­wandte Grund­lagen­forschung zum Ver­ständnis der Wechsel­wir­kung von Licht und Materie in Ver­fahren, instrumen­telle Konzepte und Labor­muster umgesetzt. Die synerge­tische Ver­flech­tung der drei appli­kativen For­schungs­schwer­punkte ist wesentliche Voraus­setzung für die Zukunfts­fähig­keit des Institutes. Das IPHT ist dabei einge­bunden in die regionale, nationale und inter­nationale For­schungs­land­schaft und in Forschung und Lehre eng mit der Friedrich-Schiller-Uni­versität (FSU) Jena verknüpft.

Förderkennzeichen: 02WRS1279F
Ansprechpartner: Lars Kröckel, M. Sc.
Internet:

Institut für Wasserforschung GmbH (IfW)

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Das IfW in Dortmund wurde 1969 als gemein­nützige Tochter­gesell­schaft der Dort­munder Stadt­werke AG gegründet und befindet sich seit 2001 zu gleichen Teilen im Besitz der Dort­munder Energie- und Wasser­versor­gung GmbH, der Wasser­werke Westfalen GmbH und der West­fälische Wasser- und Umwelt­analytik GmbH. Unter­nehmens­ziele sind die Er­forschung und Weiter­entwicklung natur­naher Ver­fahren zur Trink­wasser­gewinnung sowie der Schutz und die Erhaltung der natürlichen Res­sourcen im Wasser­kreislauf mit Hilfe inter­diszi­plinärer und praxis­naher Umwelt­forschung. Die Umsetzung der Unter­nehmens­ziele erfolgt durch die Zusammen­arbeit ver­schiedener Wissen­schafts­disziplinen. Die einzelnen Fach­bereiche werden durch hoch­quali­fizierte Fach­leute aus den Be­reichen Biologie, Chemie, Ingenieur­wissen­schaften, Geo­graphie und Geologie repräsentiert. Insgesamt be­schäftigen sich bis zu 20 Mitarbeiter mit Problem­stellungen der Umwelt­forschung. Durch die Nähe zu den Wasser­gewinnung­sanlagen im Ruhrtal besteht ein enger Praxis­kontakt, der in die nationale und inter­nationale For­schung des Instituts integriert wird. Finanziert werden die Forschungs­projekte des IfW über­wiegend aus Mitteln öffentli­cher Zuwendungs­geber wie z.B. Europäische Kommis­sion, DFG, BMBF, BMU, UBA, DBU, DVGW, LAWA. Unter anderem war das IfW im Rahmen des BMBF geförder­ten Projekt­ver­bunds „Export­orientierte For­schung und Ent­wicklung auf dem Gebiet der Wasser­ver- und -entsorgung, Teil 1: Trink­wasser“ mit der Koordina­tion des Teil­verbunds Uferfiltra­tion sowie im Teil Lang­sam­sand­filtration beteiligt.

Förderkennzeichen: 02WRS1279G
Ansprechpartner: Dipl.-Geogr. Frank Remmler
Dipl.-Geol. Christian Skark
Internet:

regioWASSER e. V.

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Der seit 1999 exis­tierende regioWASSER e. V. hat in Zusammen­arbeit mit dem seit 1981 tätigen Arbeits­kreis Wasser im Bundes­verband Bürger­initia­tiven Umwelt­schutz e.V. (BBU) jahrzehnte­lange Erfahrungen mit der Risiko­wahr­nehmung und Risiko­kommu­nika­tion in der Trink­wasser­versor­gung. In zahl­reichen Fällen war regioWASSER e.V. beratend tätig, wenn Kon­flikte im Ge­folge von Trink­wasser­konta­minationen ent­standen waren. Als Ak Wasser im BBU hat regioWASSER e. V. eine umfang­reiche Material­sammlung zu Image- und PR-Kampagnen und zur (fehlenden bzw. mangelhaften) Risiko­kommuni­kation in der deutschen Wasser­ver­sorgung von Anfang der 80er Jahre bis 2000 zusammen­ge­stellt. Mitarbeiter des Ak Wasser im BBU arbeiten mit in der Experten­gruppe Mikro­verun­reini­gungen (EG Mikro) der Inter­na­tionalen Rhein­schutz­kommission (IKSR). Ferner sind Mit­arbeiter von regioWASSER e.V./Ak Wasser im BBU als Ver­treter der „Umwelt­bank“ im DIN-Aus­schuss NA 119-06-04 AA "Diens­tleistungen im Bereich Trink­wasser­versor­gung und Abwasser­ent­sorgung (ISO/TC 224)" tätig. In diesem DIN-Ausschuss wurden bzw. werden die Arbeiten im ISO/TC 224/WG 7 "Crisis management of water utilities" und im CEN/TC 164/WG 15 "Security of drinking water supply" sowie die Arbeiten zur ISO-Reihe 24510, 24511 und 24512 ge­spiegelt.

Ansprechpartner: Dipl.-Biol. Nikolaus Geiler
Internet:

RheinEnergie AG

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Die Rhein­Energie AG verfügt als Trink­wasser­versorger in Köln und Umgebung über ein pro­fundes Wissen und umfang­reiche Erfahrungs­werte in den Be­reichen Ressourcen­schutz, Trink­wasser­gewinnung, -aufbereitung, -verteilung und Öffentlich­keits­arbeit. Die Trink­wasser­versor­gung von mehr als 1,1 Millionen Kunden mit etwa 80 Millionen Kubik­metern pro Jahr wird durch acht Wasser­werke und zwei getrennte Trink­wasser­netze (links- und rechts­rheinisch) sicher­ge­stellt. Als Roh­wasser­ressource dient Grund­wasser, teils mit Ufer­filtrat vermischt. Das Ver­sorgungs­gebiet erstreckt sich über eine Fläche von circa 520 Quadrat­kilo­metern. In der eigenen Labor- und For­schungs­abteilung mit einem Team von mehr als dreißig Mit­arbeiterin­nen und Mit­arbeitern bestehen lang­jährige Er­fahrungen auf dem Gebiet der Unter­suchung und Be­wertung von Trink-, Grund-, Ober­flächen­wässern und Klär­anlagen­abläufen sowie weiterer Umwelt­matrizes. Die Abteilung führt im Rahmen der Eigen­über­wachung aber auch für eine Reihe anderer Wasser­versorgungs­unter­nehmen in der Region regel­mäßig alle in der Wasser­analytik gängigen che­mischen, hygienisch- mikro­bio­logischen und wirkungs­be­zoge­nen Analyse­ver­fahren durch. Bei den ent­sprechen­den Unter­suchungen stellen quali­fizierte Mit­arbeiter, durch­dachte Analysen­konzepte und moderne, hoch­empfind­liche Analysen­techniken mit hohem Auto­matisierungs­grad eine zuver­lässige, flexible und schnelle Analytik sicher. Die Über­wachungs­tätigkeit umfasst dabei auch die weiter­gehende Bearbeitung, Be­wertung und Inter­pretation der Daten und eine ent­sprechende Be­ratungs­tätig­keit. Die Akkredi­tierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 be­schei­nigt dem Labor ein eta­bliertes Qualitäts­manage­ment­system mit hohem fach­lichen Stan­dard. Zu den wich­tigen Funktionen gehört auch die Kommu­nikation der Daten inner­halb des Unter­nehmens sowie gegen­über Kunden und Auf­sichts­be­hörden. Die Labor- und For­schungs­ab­teilung ist inner­halb der Rhein­Energie AG die zentrale Kompe­tenz­stelle für alle Fragen zur Wasser­quali­tät. Auch sind die ent­sprechen­den Mit­arbeiter in den einschlägigen Arbeits­kreisen bei DVGW, VKU, ARW, IAWR, DWA und GDCh sowie in der ana­lytischen Nor­mungs­arbeit tätig. Der Erfahrung­sschatz der RheinEnergie AG fließt unmittel­bar in das vorgesehene Vor­haben ein und knüpft praxis­nah und umsetzungs­orientiert an den Stand von Wissen­schaft und Technik an.

Förderkennzeichen: 02WRS1279I
Ansprechpartner: Dr. Carsten Schmidt
Internet:

Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS)

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Das im Jahre 1979 in Bochum gegründete RUFIS ist ein gemein­nütziger Verein, der sich mit regio­nalem Wandel, seinen Trieb­kräften und Fol­gen für Unter­nehmen, Politik und Bevölkerung beschäftigt. Im Mittel­punkt stehen dabei Fragen, die eine Zusammen­arbeit von Wissen­schaft und Praxis erfordern und auf Basis empi­risch-anwendungs­orientierter For­schung gelöst werden können. Arbeits­schwer­punkte sind die Regional-, Umwelt- und Infra­struktur­politik. Dazu kommen Demo­grafie und Arbeits­marktpolitik. In der Umwelt­politik werden vor allem Pro­jekte aus dem Bereich Wasser­wirtschaft durch­geführt. Die Arbeit des RUFIS macht nicht an den Gren­zen des Ruhr­gebiets halt, sondern regional­wirtschaft­liche Probleme Deutsch­lands und Europas sind gleich­falls im Fokus der For­schung. Dabei stützt sich das RUFIS auf ein inter­nationa­les Netz­werk von Ko­operations­partnern, die an gemein­samen Frage­stel­lungen interes­siert sind. In allen Forschungs­projekten sollen poli­tische und wirt­schaftliche Akteure durch eine wissen­schaftliche Be­ratung in die Lage ver­setzt werden, neue Erkennt­nisse zu nutzen und ihre Ent­schei­dungen optimal zu gestalten.

Förderkennzeichen: 02WRS1279J
Ansprechpartner: Dr. Michael Kersting
Dr. Nicola Werbeck
Internet:

Ruhr-Universität Bochum, Abt. für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin (RUB)

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Die Abteilung gehört zur medizinischen Fakultät an der RUB und be­arbeitet the­matisch alle Frage­stel­lungen der Wasser­hygiene, der Risiko­bewertung von mikro­bio­logi­schen und chemi­schen Ein­trägen sowie Frage­stellungen zum Human-Bio­moni­toring. Der Antrag­steller M.W. (RUB) ist Toxi­kologe und Mit­glied der Trink­wasser­kommission und hat an der Ent­wicklung der human­toxi­kologischen Be­wertungs­konzepte für trink­wasser­relevante Konta­minanten mit­gearbeitet und ver­fügt über um­fassende Er­fahrungen zu ihrer An­wendung für neue Spuren­stoffe. Der Schwer­punkt im wasser­hygienischen Be­reich liegt vor allem auf der Quanti­fizierung und Ana­lyse von Viren in Ober­flächen- und Abwasser. Neben zahl­reichen Studien in diesem Bereich stellt die Ent­wicklung und Vali­dierung von Konzen­trierungs­verfahren sowie die mole­kular­bio­logische Iden­tifizie­rung und Geno­typi­sierung einen wesentlichen Aspekt der Arbeit dar. Ein zusätzlicher Schwer­punkt in diesem Bereich liegt im Nach­weis von in­fektiösen Viren in den genann­ten Öko­syste­men. Weiterer thema­tischer Schwer­punkt der Abteilung liegt im Bereich von Human-Bio­monitoring Studien mit über das Trink­wasser schad­stoff­be­lasteten Einwohnern in NRW. Das Human- Bio­monitoring be­fasst sich dabei mit der quanti­tativen Be­stimmung der inneren Be­lastung des Menschen mit Schad­stoffen oder deren Metaboliten.

Förderkennzeichen: 02WRS1279K
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Wilhelm
Dr. Lars Jurzik
Internet:

Universität Bayreuth, Zentrum für Math.-naturwiss. Unterricht (Z-MNU)

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Das Z-MNU ist landesweit eine der ganz wenigen Ein­richtungen, die sich nach fach­didak­tischen Grund­sätzen mit Forschungs­fragen des MINT-Unterrichts befasst. Allein die beiden Lehrstühle des Zentrums koordi­nieren derzeit zwei große EU-Forschungs­projekte mit bis zu 24 Partnern in Europa: FIBONACCI (2010-2012) und PATHWAY (2011-2013). Immer wird dabei die derzeit große Forschungs­frage eines eigen­ständigen, pro­blem­orientierten Lernens unter­sucht, im ersten Fall mit dem Fokus in Mathe­matik, im zweiten inner­halb der Na­tur­wissen­schaften. Derzeit be­arbeiten elf Dokto­ran­den/innen allein am Lehr­stuhl Di­dak­tik der Biolo­gie aus­ge­wählte Forschungs­fragen der unter­richt­lichen Umsetz­bar­keit fach­wissen­schaft­licher Thema­tiken, ange­fangen von der Wasser­schule bis zum inno­vativen Schüler­labor Gen­technik, in dem neuere For­schungs­ergeb­nisse in die Ober­stufe von Gym­nasien gebracht werden sollen. Alle For­schungs­stellen sind dritt­mittel­finan­ziert (meist über EU- und DFG-Gelder).

Förderkennzeichen: 02WRS1279L
Ansprechpartner: Prof. Dr. Franz X. Bogner
Internet:

Praxispartner:

Aktuelles

28.01.2015

Abschlussveranstaltung zum BMBF-Verbundvorhaben PRiMaT am Techno­logie­zentrum Wasser in Karlsruhe

10./11.02.2015

Abschlussveranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme RiSKWa in Berlin

März 2015

PRiMaT-Leitfaden zur Risiko- und Krisenkommunikation in der Trinkwasserversorgung (Pdf, 1,8 MB)

Partner

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